Crashbox
Bei einem Aufprall wird die Energie von der Karosserie direkt in die Crashbox weitergeleitet. Bis zu einer bestimmten Aufprallgeschwindigkeit (die je nach Fahrzeughersteller bei rund 15 km/h liegt) kann die gesamte Energie von der Crashbox aufgenommen werden. Als Folge dessen, werden lediglich die Karosserie sowie die Crashbox beschädigt – teure Schäden, wie zum Beispiel eine Verformung des Fahrzeugrahmens, bleiben aus. Nach einem Unfall wird die Crashbox dann einfach ausgetauscht. Natürlich leistet eine Crashbox nicht nur bei einem leichten Fahrzeugaufprall wertvolle Dienste. Auch bei schweren Unfällen fängt sie einen Teil der Aufprallenergie ab und mindert somit die Ausmaße des Aufpralls.
Die Crashbox wurde ursprünglich für Fahrzeuge der Ober- und Luxusklasse entwickelt. Allerdings stellten die Automobilhersteller sehr schnell fest, dass sie mit Hilfe dieser Schockabsorber vor allem die Sicherheit von Klein- und Kleinstwagen erheblich verbessern können. Deshalb sind es heutzutage vor allem Kleinfahrzeuge, die mit Crashboxen ausgestattet sind.
Abschließend soll noch darauf hingewiesen werden, dass es mittlerweile Versicherungsanbieter gibt, die entsprechende Fahrzeuge besonders tariffreundlich einstufen, was für die Besitzer dieser Fahrzeuge bedeutet, von attraktiven Versicherungsbeiträgen in der Teil- und Vollkaskoversicherung profitieren zu können.







