Carsharing
Leider kommt es aber hin und wieder vor, dass ein Kraftfahrzeug doch notwendig wird - gerade dann, wenn Abstecher in Regionen mit einer unzureichenden öffentlichen Infrastruktur gemacht werden müssen oder ein größerer Einkauf ansteht. In solchen Fällen immer auf die tageweise Anmietung eines Fahrzeugs zurückzugreifen, ist nicht nur lästig, sondern wird im Lauf der Zeit auch teuer. Eine Alternative dazu bietet das Carsharing.
Frei aus dem Englischen übersetzt meint dieser Begriff „das Auto teilen“. Wer jetzt aber denkt, er müsse den eigenen Pkw anderen Verbrauchern zur Verfügung stellen, kann beruhigt wieder aufatmen. Die einzelnen Fahrzeuge werden durch die Carsharing-Organisation zur Verfügung gestellt und befinden sich an zentralen Punkten innerhalb einzelner Großstädte, wie etwa Bahnhöfen oder Straßenbahnhaltestellen. An diesem Punkt wird aber bereits ein großer Nachteil des Carsharings deutlich, da eine flächendeckende Nutzung nicht möglich ist.
Lediglich in Ballungsräumen bietet sich das Carsharing als Alternative zum privaten Pkw an. Damit genießt das Carsharing also eher den Anspruch, die öffentlichen Verkehrsmittel zu unterstützen anstatt sie verdrängen zu wollen. Was die Benutzung der Fahrzeuge betrifft, so unterscheiden sich die einzelnen Organisationen deutlich voneinander. Gerade größere Vertreter arbeiten mit dem neuesten Stand der Technik, ermöglichen eine schnelle Buchung über das Internet und rüsten die einzelnen Fahrzeuge mit einem Computer aus, welcher den Pkw freischalten oder sperren kann.
Was die Versicherung im Schadensfall betrifft, darüber müssen sich die Teilnehmer am Carsharing ebenfalls keine Gedanken machen, die Fahrzeuge besitzen eine Vollkaskoversicherung.







