Beitragsberechnung
Je nach der Zahl aufgetretener Schadensfälle in einem Jahr wird die Einteilung der einzelnen Fahrzeugmodelle in die Typen immer wieder neu vorgenommen. Daneben spielt auch die Fahrpraxis des Halters eine wichtige Rolle bei einer Berechnung der fälligen Beiträge. Je weiter die praktische Fahrprüfung zurückliegt, umso günstiger fallen die Kosten für die Kfz-Haftpflicht aus. Wer in dieser Zeit allerdings kein eigenes Auto bei einer Versicherung anmeldet, sondern das Fahrzeug der Eltern mitgenutzt hat, muss hier mit schlechteren Tarifen rechnen. Weiterhin wirkt sich die Art und Weise der Nutzung eines Kraftfahrzeugs auf die Höhe der Beiträge aus. Eine gewerbliche Verwendung hat andere Kosten zur Folge als ein privater Pkw.
Zusätzlich wirkt sich der Zulassungsbezirk aus. Speziell in Städten wird das Unfallrisiko durch die Versicherungsgesellschaften anders bewertet als in ländlichen Regionen. Wer auf dem Land wohnt, kann durchaus mit niedrigen Beiträgen rechnen. Um die berechneten Beiträge etwas senken zu können, bieten die Versicherungen einige Rabatte an. Die bekannteste Form stellen sicher die Schadensfreiheitsrabatte dar. Daneben können aber auch weitere Möglichkeiten, etwa in Form der Beamten- oder Familienrabatte, genutzt werden.




