Autoreifen
Heute kommen in der Regel Reifen zum Einsatz, bei denen nur noch der Mantel aus einem gummiartigen Gewebe besteht, das Innere wird dagegen mit Luft bzw. einem Reifengas gefüllt. Noch vor einigen Jahrzehnten sind auch für Pkws Schlauchreifen verwendet worden, wie sie heute immer noch bei Fahrrädern zu finden sind. Als Bindeglied zwischen Fahrzeug und Straße müssen Reifen den unterschiedlichsten Belastungen standhalten und gleichzeitig ein leichtes und sicheres Steuern des Autos ermöglichen, was bei Neuentwicklungen immer wieder eine große Herausforderung darstellt.
Um die Eigenschaften Fahrkomfort und Sicherheit perfekt kombinieren zu können, wird die moderne Bereifung moderner Pkws immer wieder nach einem ähnlichen Grundprinzip aufgebaut. Die der Felge am nächsten liegende, innere Schicht besteht aus einem speziellen Gummi, welcher das Entweichen der Luft oder des Reifengases verhindern soll. An der Verbindungsstelle zwischen Felge und Reifen verdickt sich das Material zu einer Wulst. An dieser Stelle werden im Allgemeinen Metallfäden eingearbeitet.
Eine solche Verdickung dient vor allem dem sicheren Halt des Reifens auf der Felge. Das eigentliche Gerüst, die sogenannte Karkasse, sorgt für eine gewisse Formstabilität und die notwendige Festigkeit des losen Reifens. Je nach vorgesehenem Verwendungszweck und Belastung verarbeiten die Hersteller in der Karkasse unterschiedliche Materialien - die Palette reicht von Kunststofffasern bis hin zu einem elastischen Metallgeflecht. Anhand der äußeren Schicht des Reifens erkennt man schließlich, ob es sich um einen Sommer- oder Winterreifen handelt, da hier das Profil aufgeprägt wird. Erhebungen und Vertiefungen sorgen dafür, dass Wasser optimal abgeleitet werden kann und der Reifen auch auf schmierigen Untergründen Halt findet.







