Antriebsschlupfregelung
Seit seiner Entwicklung in den frühen 1970er Jahren wurde die Technik fortlaufend weiterentwickelt. Aus ihr ist letzten Endes das ESC hervorgegangen, mit welchem heutzutage der Großteil der Neufahrzeuge serienmäßig ausgestattet ist. Dennoch gibt es viele Autohersteller sowie auch Hersteller von Nutzfahrzeugen, die zusätzlich auf die Antriebsschlupfregelung setzen. Eines der besten Beispiele sind Sportfahrzeuge: Hier ist die Antriebsschlupfregelung sehr stark verbreitet, um ein optimales Beschleunigen zu gewährleisten. Mit Hilfe modernster Elektronik (sensible Sensoren und einer exakt auf das Fahrzeug abgestimmten Software) werden die Antriebsräder genau überwacht, so dass kein Schlupf entsteht und die Motorleistung optimal auf die Reifen übertragen wird.
Aufgrund von Markenrechten und zahlreichen Weiterentwicklungen sowie Modifikationen verwenden die meisten Autohersteller eigene Bezeichnungen für die Antriebsschlupfregelung. Diese wird übrigens gern als Traktionskontrolle bezeichnet. So gibt es zum Beispiel im Hause BMW das ASC (Automatic Stability Control), bei Mercedes gelangt das ETS (Elektronisches Traktions-System) zum Einsatz.
Der Großteil der Autos ist heutzutage nicht mehr mit einer zusätzlichen Antriebsschlupfregelung ausgestattet. Gerade bei den Kleinwagen sowie im Bereich der Mittelklasse setzen die Hersteller vornehmlich auf ESC Systeme. Diese haben im Hinblick auf das Thema Sicherheit schlichtweg mehr zu bieten bzw. offerieren sie einen umfangreicheren Schutz. So gesehen ist die Antriebsschlupfregelung ausschließlich in Spezialbereichen wie eben bei Sportfahrzeugen oder Nutzfahrzeugen von Bedeutung bzw. kann sie dort einen zusätzlichen Nutzen bieten.







