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Akustische Einparkhilfe

Autofahren – das ist seit Jahrzehnten die Lieblingsbeschäftigung vieler deutscher Männer und auch einiger Frauen. Die Freude daran ist im Laufe der Jahre durch den Einsatz technischer Finessen gestiegen, die das Autofahren immer komfortabler gestalteten. Selbst die Besitzer eines modernen Pkws machen sich heute kaum noch Gedanken über die vielen kleinen Details und Helfer, welche nach und nach in Kraftfahrzeugen Einzug gehalten haben. Gerade die kleinen und unauffälligen technischen Hilfen verschwinden hinter sichtbaren Hilfen wie dem Navigationsgerät und werden deshalb gern vergessen. Dabei steckt der Teufel oft im Detail und nicht selten fallen die einzelnen Neuerungen fast gar nicht ins Gewicht.

Ein eher unbeachteter, aber dafür umso geschätzterer Helfer, ist die akustische Einparkhilfe. Gerade bei Fahrzeugen, die nach hinten nur sehr schwer einsehbar sind und deshalb beim Einparken für viele Probleme sorgen, profitieren die Halter vom Einbau einer solchen Einparkhilfe, welche den Fahrer beim Zurücksetzen unterstützt. Die Funktionsweise ist an sich recht simpel, denn wie der Name bereits vermuten lässt, geben die Einparkhilfen ein lautes und gut hörbares Signal ab, welches sich entsprechend dem Abstand zu einem Hindernis verändert. So lassen sich teure Schäden am Blech und Ärger mit der Versicherung vermeiden.

Um die Informationen korrekt aufnehmen und verarbeiten zu können, besteht eine akustische Einparkhilfe immer aus mehreren Sensoren, die ein Ultraschallsignal abgeben und die Laufzeit zwischen Hindernis und Fahrzeug bestimmen. Diese Daten werden an ein Steuergerät weitergeleitet, das dann die Art der akustischen Signale festlegt. Hierbei gilt immer die Faustregel, dass bei einem sich verringernden Abstand die Töne in immer kürzeren Abständen folgen, bis schließlich ein Dauerton vor einem bevorstehenden Zusammenstoß warnt. Allerdings sollten sich Fahrzeugbesitzer nicht vorbehaltlos auf diese Einparkhilfe verlassen, da sie einen Blick in den Rückspiegel nicht ersetzen kann. Neben dem Einsatz dieser akustischen Warnsysteme arbeiten die Fahrzeughersteller auch an bildgebenden Verfahren, mit denen sich der Bereich hinter dem Kofferraum auf einem Monitor abbilden lässt.