ADAC / Allgemeiner Deutscher Automobil-Club
Hierzulande ist der ADAC vor allem durch seine Sparte der Pannenhilfe bekannt geworden und wird als Helfer in der Not von vielen Autofahrern geschätzt. Nicht ohne Grund taucht immer wieder die umgangssprachliche Bezeichnung der gelben Engel auf. Daneben engagiert sich der ADAC aber auch in anderen Bereichen des Verkehrswesens. So gehören dem Verkehrsklub zum Beispiel Unternehmen an, deren Kerngeschäft in der Luftrettung und Rückführung von Kranken oder Verletzten aus dem Ausland liegt.
Des Weiteren zählen auch ein Callcenter im Bereich der Pannenhilfe sowie ein Reiseveranstalter zu den Beteiligungen des ADAC. Damit präsentiert sich der Verkehrsklub in einem breiten Spektrum der Öffentlichkeit, was aber an verschiedenen Stellen nicht immer nur ein positives Bild hinterlässt. Seine Entstehung verdankt der ADAC, wie so manch anderer Automobilklub, einer allgemeinen Entwicklung im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, als sich in mehreren Ländern Europas Freunde und Förderer des neuen Fortbewegungsmittels Auto zu Klubs zusammenschlossen.
Seitdem hat der ADAC eine zum Teil sehr wechselvolle Geschichte erlebt, die während der Zeit des Dritten Reichs durch die Gleichschaltung der verschiedenen Verkehrsklubs und Zusammenlegung im „Der Deutsche Automobil-Club e.V.“ gekennzeichnet war. Bereits ein Jahr nach Kriegsende erlebte der ADAC seine Neugründung in Bayern und ist seit dieser Zeit einer der führenden Vertreter unter den deutschen Automobilklubs. Neben der Pannenhilfe und Verkehrssicherheit richtet sich ein Teil der Anstrengungen des ADAC auch auf die Jugendarbeit, hier werden Sicherheitsdenken und Informationen rund um das Thema Auto groß geschrieben.
Im Rahmen der Tätigkeit als Deutschlands größter Automobilklub muss sich der ADAC immer wieder Kritik an der Umweltpolitik des Vereins und seiner Haltung zur Fahrzeugindustrie gefallen lassen.




