Kreditarten
Wer beim Autokauf zur Barzahlung greift, zählt in Deutschland zu einer aussterbenden Kundenschicht. Immer mehr Verbraucher gehen heute dazu über, ihre neue Anschaffung auf vier Rädern zu finanzieren. Dabei werden nicht nur Neuwagen mithilfe eines Darlehens erworben, zunehmend greift der deutsche Autokäufer beim Händler auch für einen Gebrauchtwagen zum Kredit einer Bank. Kein Wunder also, dass heute zwei von drei Autos nicht mehr aus der Familienkasse bezahlt werden, sondern über das Darlehen der Banken erworben sind. Ein Grund für diese Tatsache liegt sicher in der starken Präsenz vieler Kreditinstitute. Schließlich versprechen Autobanken bereits beim Händler attraktive Finanzierungsbedingungen. Und mit einem Null-Zins-Darlehen gibt es noch einen kleinen Sparvorteil dazu. Warum also mit der Unterschrift noch lange warten? Kaufen, Einsteigen und bequem in kleinen Raten zahlen lautet das Motto.
Eine schnell getroffene Entscheidung macht sich später jedoch im Portemonnaie bemerkbar, und das selten positiv. Nur wer vor dem Autokauf alle zur Verfügung stehenden Alternativen miteinander vergleicht, kann sich am Ende auch für das günstigste Angebot entscheiden. Der Null-Zins Händlerkredit muss im direkten Vergleich mit einem anderen Autokredit nicht unbedingt das günstigste Angebot sein. Erst wenn alle Trümpfe auf dem Tisch liegen, ist klar, welche Finanzierungsvariante das Rennen gemacht hat und sich als das optimal zur Finanzsituation passende Darlehen erweist.





