Anzahlung
Eine Anzahlung ähnelt einem Vorschuss auf den Kaufpreis und ist ein wesentlicher Faktor, wenn es um die Berechnung der Finanzierungssumme geht. Grund dafür ist die Tatsache, dass durch eine geleistete Anzahlung der Autohändler einen Teil des Fahrzeugwertes ja bereits in den Händen hält und somit weniger Kapital einer Bank notwendig wird. Wer sich zum Beispiel dafür entscheidet, einen Pkw zu einem Preis von 20.000 Euro zu finanzieren und bereits 5.500 Euro als Anzahlung aufbringen kann, muss nur noch 14.500 Euro finanzieren lassen. Damit ergeben sich bei einem klassischen Autokredit mit 48-monatiger Laufzeit deutlich geringere Laufzeiten als ohne Anzahlung. Im Rahmen der Ballonfinanzierung mit einer Schlussrate von 5.000 Euro sinkt das Kreditvolumen noch weiter.
Auf diese Weise werden nicht nur die monatlichen Raten kleiner, eine hohe Anzahlung sichert auch einen niedrigeren Zins, sprich: Die Kreditkosten sinken. Wer die Haushaltskasse dauerhaft entlasten will, sollte also noch drei oder vier Monate länger sparen. Bleibt nur zu klären, wie hoch die optimale Anzahlung sein sollte. Hier spielen die persönlichen Einkommensverhältnisse des Käufers eine maßgebliche Rolle, aber wenn möglich empfiehlt sich eine Anzahlung, die bereits 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises deckt. Der Autokauf ohne Anzahlung über eine Ballonfinanzierung empfiehlt sich nur dann, wenn der Pkw wieder zurückgegeben werden soll. Eine oft genutzte Variante der Anzahlung ist das In-Zahlung-Geben eines Gebrauchtwagens.





