Abschlussrate
Wie die Anzahlung ist auch die Abschlussrate eine der großen Besonderheiten bei einer Autofinanzierung, auf die es unbedingt zu achten gilt. Wer als Kunde im Autohaus zu einer klassischen Variante des Autokredites greift, wird mit dieser Schlussrate zwar keinerlei Probleme bekommen - jeder andere Finanzierungsnehmer, der sich dagegen für eine Ballon-, Drei-Wege-Finanzierung oder einen Mietkauf entschieden hat, sollte sich mit der Schlussrate etwas ausführlicher beschäftigen. Aufgrund der Tatsache, dass sich mithilfe einer flexiblen Gestaltung der Rückzahlungsoptionen die einzelnen Monatsraten deutlich senken lassen, greifen nicht selten junge Käufer bei den Angeboten der Autobanken zu und übersehen dabei oft die hohe Schlussrate. Nach dem Ablauf der Laufzeit, die zwischen 36 und 48 Monaten schwankt, folgt dann ein böses Erwachen. Das finanzielle Polster ist in vielen Fällen zu dünn, um eine Abschlussrate in Höhe mehrerer Tausend Euro als Einmalzahlung tilgen zu können.
Wer den Pkw nicht an das Autohaus zurückgeben will, hat im Fall von Ballon- bzw. Drei-Wege-Finanzierung nur noch eine Möglichkeit: Einen neuen Ratenkredit. Der unachtsame Umgang mit einer Abschlussrate rächt sich später also bitter. Vielmehr empfiehlt sich bereits beim Abschluss der Finanzierung, über das optimale Verhältnis zwischen Anzahlung, laufender Tilgung und Schlussrate nachzudenken. Ändern sich zusätzlich die finanziellen Verhältnisse signifikant, etwa aufgrund einer Gehaltserhöhung, so lohnt sich ein Ansparen dieser Summe für die Tilgung der Abschlussrate als Einmalzahlung.





