Handelspartner und -plätze
Gleich dahinter rangieren freie Händler, von denen sich ein Teil auf sogenannte EU-Importe spezialisiert hat. Unter dieser Bezeichnung werden Fahrzeuge zusammengefasst, die aus dem Ausland eingeführt wurden und nicht selten deutlich günstiger sind als das deutsche Gegenstück. Vor einem solchen Kauf sollte man sich jedoch über die Details und Fallstricke eines EU-Importes genau informieren. Aber egal, ob Vertrags- oder freier Händler, man muss hier immer mit etwas höheren Preisen rechnen, die freilich mit einem Gewährleistungsanspruch daherkommen. Auf diesen Anspruch muss bei einem Kauf von Privat an Privat leider verzichtet werden. Als kleines Trostpflaster winken dagegen Preise, mit denen Händler nur selten konkurrieren können. Eine Finanzierung gestaltet sich bei privaten Geschäften aber deutlich schwieriger.
Eine weitere Chance auf das eine oder andere Schnäppchen bieten die in regelmäßigen Abständen stattfindenden regionalen Automärkte. Hier warten Verkäufer mit gewerblichem oder privatem Hintergrund auf potenzielle Käufer. Bevor man sich aber an diese Variante des Autokaufs wagt, empfiehlt sich die Unterstützung eines Sachverständigen, da ein Garagenwagen sich nach dem Kauf auf dem Automarkt mitunter als kosmetisch geschönter Unfallwagen entpuppt.
In den vergangen zehn Jahren hat daneben eine neue Form des Fahrzeughandels zunehmend an Bedeutung gewonnen - und das nicht nur im privaten Rahmen. In einer zunehmenden Zahl setzen auch Händler auf das Internet und die unterschiedlichen Online-Autobörsen. Aber egal, wofür man sich als Käufer am Ende entscheidet, ein genaues In-Augenschein-Nehmen gehört in jedem Fall zu einem Autokauf, egal ob nun mit oder ohne Finanzierung, dazu.





