Automobilclubs
Automobilclubs, ursprünglich im 19. Und 20. Jahrhundert als Zusammenschluss technikbegeisterter Zeitgenossen gegründet, haben in der Vergangenheit ein immer breiteres Spektrum verschiedener Aufgaben übernommen. Für den größten Teil der Mitglieder steht hierbei die Pannenhilfe an erster Stelle. Daneben engagieren sich die Automobilclubs aber auch in ganz anderen Bereichen. Neben Kfz-Versicherungen, die in Zusammenarbeit mit Unternehmen der Versicherungsbranche angeboten werden, muss hier auch die Autofinanzierung genannt werden. In den letzten Jahren sind einige Clubs dazu übergegangen, für Mitglieder spezielle Formen des Autokredites anzubieten. Hinter einer solchen Finanzierung steht oft die Partnerschaft des Automobilclubs mit einem Finanzdienstleister. Von dieser Variante der Kfz-Finanzierung profitieren allerdings nur die Mitglieder der betreffenden Automobilclubs, die am Ende beim Autokauf als Barzahler auftreten können und daneben mit günstigen Zinsen rechnen können. Mit einem Zinssatz von rund 6 Prozent liegen die Angebote der Automobilclubs an der unteren Grenze eines herkömmlichen Bankdarlehens, mit einem entsprechend hohen Rabatt auf den Neu- oder Gebrauchtwagen winken gegenüber einer Autobank finanzielle Vorteile. Neben einem Pkw lassen sich über den Automobilclub auch das neue Motorrad oder sogar ein Wohnmobil finanzieren.
Vor dem Antrag empfiehlt sich aber noch ein kurzer Blick in die Kreditbedingungen, da neben der Mitgliedschaft im Automobilclub häufig auch ein bestehendes Arbeitsverhältnis nachgewiesen werden muss. Selbstständigen und Freiberuflern wird damit der Zugang zu dieser Form der Automobilfinanzierung verwehrt. Als Alternative kann ein entsprechendes Darlehen aber über den angestellten Lebenspartner in Anspruch genommen werden.





