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Leasing-Rate

Eine der wichtigen Fragen, die jeden Leasingnehmer vor Abschluss eines Vertrages beschäftigen wird, betrifft die Leasingraten. Deren Höhe ist abhängig von den unterschiedlichsten Parametern, die alle zusammen in komplexe finanzmathematische Formeln einfließen.

Wichtige Bestandteile der Leasingraten sind unter anderem die Wertverluste, welche das Leasinggut während der Nutzungsdauer durch den Leasingnehmer erleidet. Wie hoch der kalkulatorische Wertverlust am Ende tatsächlich ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, so zum Beispiel der Nutzungsdauer. Hier gilt die Faustregel: Je länger das Leasingobjekt verwendet wird, umso niedriger ist am Ende der Laufzeit der verwertbare Restwert.

Sonderzahlungen, die durch den Leasingnehmer zu Beginn der Mietzeit geleistet werden, wirken sich in jedem Fall positiv aus, da sich durch eine solche Einmalzahlung der Finanzierungsaufwand verringert. Zusätzlich zum Wertverlust, machen Zinsen einen nicht unbedeutenden Anteil der monatlichen Leasingraten aus. Grund hierfür ist der Umstand, dass die Leasinggesellschaft das Kapital zur Finanzierung des Leasingobjekts vorschießen muss. Verwaltungskosten und eine Gewinnmarge der Unternehmen erhöhen weiterhin das Entgelt, welches der Leasingnehmer Monat für Monat aufbringen muss. Wie genau die Leasingrate am Ende entsteht, erfährt der Leasingnehmer in vielen Fällen nicht ohne Nachfragen.

Um eine ausreichende Transparenz der einzelnen Angebote zu gewährleisten, sollte sich jeder Leasingnehmer darum bemühen, trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten die Zusammensetzung der Raten in Erfahrung zu bringen. Nur so ist ein wirklicher Vergleich zwischen den verschiedenen Gesellschaften möglich. Laien ohne eine entsprechende Fachkenntnis stoßen an dieser Stelle beim Versuch, ihre Raten selbst zu kalkulieren, schnell an Grenzen. In dieser frustrierenden Situation sorgt das Internet für Abhilfe, da im World Wide Web unterschiedliche Leasingrechner angeboten werden.